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Dampflokomotive – Vereinszeichen der Schienenverkehrsfreunde Ffm.-Schwanheim
Schienenverkehrsfreunde Ffm.-Schwanheim e. V. SVS · seit 1972

Die Wanderfahrt

Einmal im Jahr steigen wir gemeinsam in den Zug, fahren hinaus und wandern ein Stück. Das Ziel für 2027 steht noch nicht fest. Sobald es feststeht, finden Sie hier Fahrplan und Anmeldung.

2026: Bad Camberg

Mit einer Rekordbeteiligung von 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand am 27. September die Wanderfahrt statt. Die Tourleitung übernahmen wie in den Vorjahren Peter Illert und Thomas Bouillon.

Zuerst führte uns der Weg in die historische Altstadt Bad Cambergs, die am Sonntagmorgen nur wenig belebt war. Eine längere Pause legten wir im langgezogenen Kurpark an der Kneipp-Wassertretanlage ein, was bei den spätsommerlichen Temperaturen für willkommene Abkühlung sorgte. Stetig bergan ging es dann zum Baumwipfelpfad. Entgegen mancher Befürchtung erwies sich die Konstruktion über den Baumspitzen als ebenso stabil wie vertrauenerweckend und löste eher Glücks- als Schwindelgefühle aus.

Wem die Füße auf dem Rückweg schwer wurden, der konnte das letzte Stück zum Restaurant im PKW einer Teilnehmerin mitfahren. Gut gestärkt ging es nach fast zwei Stunden Einkehr mit dem – pünktlichen – Doppelstockzug von DB Regio nach Frankfurt zurück. Zur Freude der Bahnfreunde wurde er von einer altgedienten 114er-Lok gezogen, die selten auf Deutschlands Schienen zu sehen ist. Bereits jetzt werden Ideen für unsere nächste Wanderfahrt gesammelt.

Eine Wandergruppe sitzt und steht nebeneinander auf einem liegenden
                    Baumstamm im Wald, davor mehrere Fahrräder. Dahinter ein großer Holzbau mit
                    umlaufenden Galerien zwischen hohen Buchen.
Die Gruppe am Baumwipfelpfad im Camberger Stadtwald. Foto: Peter Illert
Ein großes Fachwerkhaus mit rotem Gebälk, bemalten Brüstungsfeldern und
                      einem Erker. Dahinter ein hoher Torturm mit geschweifter Haube und eine
                      kleine weiße Kapelle.
Der kurtrierische Amthof dient der Kneipp-Stadt heute als repräsentatives Rathaus. Dahinter befinden sich Obertorturm und Hohenfeldkapelle. Foto: Peter Illert
Eine Reihe bunter Fachwerkhäuser in Rot, Ocker und Grau an einem
                      gepflasterten Platz, davor Tische, Stühle und zusammengeklappte
                      Sonnenschirme eines Cafés.
Fachwerkhäuser am Marktplatz. Foto: Sophia Horz-Hövel
Blick von oben über Baumkronen auf eine weite Landschaft mit Feldern,
                      Dörfern und Windrädern am Horizont. Unten im Wald ein Stück des hölzernen
                      Baumwipfelpfads.
Blick vom 30 Meter hohen Baumwipfelpfad auf den Hintertaunus. Foto: Sophia Horz-Hövel
Hinter abgeernteten Feldern und einer Baumreihe steht auf einer Anhöhe eine
                      weiße Kapelle mit spitzem Turm, daneben ein größeres Haus.
120 Meter über der Stadt liegt die Kreuzkapelle, die wir vom Camberger Stadtwald aus erreichen. Foto: Peter Illert
Am Bahnsteig in Bad Camberg fährt eine rote Elektrolok der Deutschen Bahn mit
                    der Nummer 114 007 ein. Zwei Mitreisende mit Rucksäcken gehen von hinten
                    gesehen auf den Zug zu.
Diese Regionalbahn, bespannt mit einer noch von der Deutschen Reichsbahn stammenden Lok der Reihe 114, brachte uns wieder nach Hause. Foto: Peter Illert

Bei jedem Wetter

Die Wanderfahrten der SVS sind abwechslungs- und erlebnisreich. Das Wetter trägt seinen Teil dazu bei.

Eine Wandergruppe in Regenjacken und mit aufgespannten Schirmen geht auf
                    einem nassen Weg auf eine Eisenbahnunterführung zu; oben auf der Brücke
                    fährt ein Zug vorbei.
Zehn Stunden Landregen im Kinzigtal. Heute würde man die Strecke wohl anpassen – damals kam das nicht in Frage. Immerhin war das Tagesziel, eine Tropfsteinhöhle, trocken. Kinzigtal · 2. Juni 1996
Blick vom Niederwalddenkmal über Weinberge auf den Rhein, auf dem ein
                    Raddampfer und Frachtschiffe unterwegs sind.
Ganz anders knapp dreißig Jahre später: ungetrübter Blick vom Niederwalddenkmal auf den Rhein – und Zeit für die Sonnencreme. Zumindest der Abend bei der Einkehr in Rüdesheim blieb für manche nicht trocken; ein Vorteil, wenn man mit dem Zug angereist ist. Rüdesheim am Rhein · 14. September 2025